Ganztagesradwanderung

Start der Tour von Cloppenburg aus
Besichtigung der Firma Miavit
Frühstückspause
Vortrag über das Flusssystem Hase und Flora und Fauna des Gebietes.
Einreise ins Stadtgebiet Löningen
Führung der Dörflichen Kirche
bei Wind und Wetter, selbst am Ehrentag
Zuchthof Klatte
Stärkung auf dem Rückweg

Ganztagesradwanderung 2015 des Heimatvereins Cloppenburg entlang der Hase am Samstag, den 13. Juni Die traditionelle Radtour unternahm der Heimatverein in diesem Jahr ein Stück entlang der Hase. Schon sehr früh um 7.30 Uhr trafen sich am ZOB in Cloppenburg 60 Mitglieder und Freunde des Heimatvereins und machten sich auf den Weg Richtung Sevelten, wo sich weitere Teilnehmer anschlossen. Weiter ging es über Warnstedt und Darrel ins Industriegebiet Essen/Hülsenmoor. (Bild 1)

Hier begrüßte uns Ralf Sieverding, ein Mitglied der Geschäftsführung der Firma MIAVIT. Der Name steht für Mineralstoffe, Aminosäuren und Vitamine. Sie ist ein weltweit operierendes Unternehmen und produziert Vormischungen, Spezialfuttermittel, Futterzusatzstoffe und Vitamine. Herr Sieverding führte uns durch die Produktionshallen und gab dazu weitreichende Erklärungen, auch zu Ausbildungsberufen und Sozialleistungen der Firma. (Bild 2)

Weiter ging es von hier über Osteressen an die Hase zum Brockhagen-Stau, wo sich die Gruppe eine wohlverdiente Frühstückspause gönnte. (Bild 3)

Die Tour führte weiter auf dem idyllischen Radweg immer entlang der Hase über Essen bis in den Ortsteil Ahausen. Hier erwartete uns Bernd Landwehr, Vorsitzender des Essener Fischereivereins, am Ahauser Biotop. Herr Landwehr referierte aus seinem umfassenden Wissensschatz über das Flusssystem Hase, über geschichtliche und ökologische Entwicklungen und Auswirkungen der Flussbegradigungen und über Flora und Fauna des Gebietes. (Bild 4)

Weiter ging es parallel der Hase zur Gemeindegrenze Essen/Löningen, wo uns auf der Hasebrücke in Farwick Albert Böckmann an der Einreise ins Stadtgebiet Löningen hinderte. Erst nach zähen Verhandlungen zwischen der Reiseleitung und Herrn Böckmann mit Verweis auf die Visumspflicht wurde uns die Einreise gewährt. Albert Böckmann, ein Bunner Urgestein und Kenner der Bunner Szene, zuletzt Schulleiter in Lastrup, führte uns dann durch den Ortsteil Bunnen. Er wusste viel zu erzählen über die wirtschaftliche und soziologische Entwicklung Bunnens, wobei einige Dönkes von ihm viel Beifall fanden. (Bild 5)

Zum Mittagessen trafen wir uns dann im Gasthaus Lübken, wo es eine deftige Erbsensuppe mit Nachtisch gab. Bis dahin hatte das Wetter gut mitgespielt. Während des Mittagessens ging jedoch ein kräftiges Gewitter nieder, so dass an eine Weiterfahrt vorerst nicht zu denken war. Albert Böckmann schlug dann eine Führung in der dörflichen Kirche vor, wo nach Anzünden von Kerzen und nach Singen von „Großer Gott, wir loben dich“ der Wettergott ein Einsehen hatte und die Tour bei Sonnenschein weiter gehen konnte. (Bild 6)

Bei Wind und Wetter, wie auch  am 40. Hochzeitstag sind Heimatfreunde bei Radtouren des Heimatvereins mit dabei. Ruth und Josef Unnerstall ließen es sich nehmen auch an ihrem Ehrentag mit dabei zu sein. Beide wurden mit dem Lied „ Hoch sollen sie leben“ und einem Blumenstrauß geehrt. (Bild 7)

Unser „Bunner heimlicher Bürgermeister“ begleitete uns dann durch die Bunner Masuren, ein Naturschutzgebiet, bis an die Grenze zur Gemeinde Lastrup, wo die vollständige Ausreise wieder kontrolliert wurde. Über Norwegen ging es dann in Lastrup durch den Dorfpark zum Zuchthof Klatte. Der Seniorchef Heinrich Klatte führte durch die ausgedehnten Stallungen und über die großen Turnierplätze. Ein Schwerpunkt ist neben der Hengsthaltung die Aufzucht von qualitätsvollen Hengstfohlen. Der Rundgang endete mit einem Abschiedstrunk. (Bild 8)

Auf dem Rückweg nach Cloppenburg nahm dann die Gruppe in Kneheim im örtlichen Gasthaus ein schmackhaftes Spargelessen ein. Mit vielen Eindrücken machten sich die Teilnehmer  auf den Heimweg. (Bild 9)

Bedanken möchte sich die Reiseleitung bei unserem „Begleitoffizier“ Peter Maisel und bei Dennis, dem Fahrer der Johanniter. Ein Danke geht auch an Martin Otten als „Aufsammler“ und Inge Antons für die flüssige „Stärkung“ während der Tour. (Bild 10 u.11)