Heimatabend 2015

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 Heimatabend 2015 – Freitag, 23.Oktober – 19.30 Uhr

 

 

 

Zu einem Jubiläumsabend der besonderen Art hatte der Heimatverein Cloppenburg am Freitag, 23.Oktober um 19.30 Uhr in den Dorfkrug des Museumsdorfes eingeladen. (Bild 1 und 2)

Erwachsen aus dem früheren „Hölsken- und Schlorrenball“, der aufgrund vieler anderer Bälle bei der Cloppenburger Bevölkerung immer weniger Resonanz fand, wurde als Ersatz im April 1975 erstmalig ein „Heimat- und Klönabend für Jung und Alt“ im Dorfkrug abgehalten. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und sollte sich in den folgenden Jahrzehnten bis heute als Dauerbrenner entwickeln.

 

Nun feierte der Heimatabend seinen „40sten“ und konnte mit einem abwechslungsreichen Programm sein Publikum begeistern. (Bild 3)

Mit 145 Gästen und 43 Aktiven mussten die Teilnehmer dabei so richtig eng zusammenrücken, damit jeder Gast einen Platz bekam. „Wir sind ganz platt über die sehr hohe Resonanz und mussten unser ganzes organisatorische Geschick anwenden, um alle Gäste unterzubringen“ meinte Bernd Tabeling, der seinen Platz und den vom Pressewart Hans-Günther Thönissen für verspätete Gäste „spendete“.(Bild 13) Damit war der „Laden“ dann aber auch gerammelt voll, kein Stuhl mehr verfügbar und die Gäste auf der Warteliste konnten leider auch nicht mehr zum Zuge kommen (Finanzminister Schäuble würde wieder sagen: „Isch over“!)

Die Musikanten der „Vahrener Dorfkapelle“ mit Bernd Gröneweg, Paul Hemme, Theo Wiese, Franz-Josef Soyka und Bernd Willenborg bildeten das musikalische Rahmenprogramm. Seit über 25 Jahren sind die Vahrener dabei und gehören schon zum Inventar dieser Veranstaltung.(Bild 9) Und mit fast 88 Jahren war Bernd Willenborg (Akkordeon) auch noch der älteste Teilnehmer des Abends.(Bild 5) Mit schwungvoller Musik („Hölsken han wi aale“ und der „Amboss-Polka“) heizten die Vahrener dem Publikum ein und der Funke sprang über. So vorgewärmt stach der Cloppenburger Shanty-Chor „Die Knurrhähne“ mit dem Publikum in See und brachte die Gäste mit ihren Liedern und humorvollen Bemerkungen zu einem ersten musikalischen Höhepunkt.(Bild 7) Der Dank des Publikums war gewiss und nach langanhaltendem Applaus und drei Zugaben durften die Seemänner erst die Bühne verlassen.(Bild 8 und 10)

Was wäre der Jubiläums-Heimatabend ohne die gewohnte Spälkoppel? Ihr Spälboas Heinz-Dieter Grein erzählte Sketche und Dönkes und brachte das Publikum zum Lachen. Humorvoll berichtete er „up platt“  als „Hermann“ von seinen Erlebnissen und auch ein Abstecher in die Lokalpolitik durfte (mit einem Augenzwinkern) nicht fehlen. Die Absage des MEDIA Marktes im Rahmen des Programms „Soeste Carrée“ konnte „Hermann“ satirisch abgewandelt mit deren eigener ehemaliger Werbung einfach begründen: „MEDIA Markt in Cloppenburg? – Ich bin doch nicht blöd!“ Das Publikum quittierte diese einfache Erklärung mit Gelächter und lautem

Applaus.(Bild 6)

 

Ein schönes Bild gab die Böseler Volkstanzgruppe in ihrer Tracht und mit ihren Darbietungen ab. Gekonnt bewegten sich die Mitwirkenden auf der engen Bühne zu den Melodien alter Volksweisen und konnten der guten Stimmung noch deutlich etwas hinzufügen.Bild DSC 0082, 0085) Was man heute „interaktiv“ nennt, hatten die Böseler schon lange drauf. Zur eingespielten Musik gingen sie ins Publikum und forderten dort Gäste zum Tanzen auf, ein Spaß für alle.(Bild 11 und 12)

Zum Abschluß des Abends  formierten sich noch alle Mitwirkenden zum beeindruckenden – nicht abgesprochenen – Finale auf der Bühne und stimmten mit „Kein schöner Land in dieser Zeit“ das gefühlvolle Volkslied an(.Bild 14 und 15) Als dann noch Leon Pawlowski mit der Drehorgel des Heimatvereins hereinkam, das Bühnenbild ergänzte und „Auf Wiedersehen“ drehte, war allen Gästen klar :

Es war ein so wundervoller Abend, der nicht so schnell zu „toppen“ ist! (Bild 16 und 17)

HAPPY BIRTHDAY HEIMATABEND !