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Bernd Tabeling erhält "Silbernen Löffel"

Für seine jahrelangen Verdienste um den Heimatverein Cloppenburg wurde Bernd Tabeling am 11.Januar 2020 beim Neujahrsempfang der Stadt Cloppenburg vor über 200 Gästen mit dem „Silbernen Löffel“ der Stadt ausgezeichnet.

Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese hielt die Laudatio zur Verleihung der Ehrengabe, die seit 1997 vergeben wird, um Persönlichkeiten hervorzuheben, die sich in besonderem Maße um die Stadt Cloppenburg verdient gemacht haben. Es war die 14.Verleihung.

Cloppenburgs Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (links) gratuliert Bernd Tabeling. Foto: Andreas Heidkamp

„Der Heimatverein ist eine feste Größe im Vereinsleben unserer Stadt und trägt mit vielen äußerst beliebten Veranstaltungen zu einem aktiven Vereins- und Stadtleben bei.
Bernd Tabeling ist es in ganz besonderem Maße gelungen, durch sein langjähriges und außergewöhnliches Wirken den Ruf der Stadt Cloppenburg positiv zu gestalten. Seine herausragenden Verdienste für den Heimatverein fordern sowohl Respekt als auch Anerkennung“, betonte der Bürgermeister.

Bernd Tabeling ist gebürtiger Barßeler und lebt seit 1978 in Cloppenburg. Seit 1998 ist er im Vorstand des Heimatvereins tätig und steht dem Verein seit 2013 als Vorsitzender vor.

Das Gemeinschaftsleben und das Miteinander liegen ihm besonders am Herzen und dabei speziell auch Mitglieder, die mit anpacken.

Als Festredner des Neujahrsempfangs sprach Moritz Freiherr Knigge zum Thema „Wertschätzung im Alltag, mehr Miteinander und das Gefühl, wenn aus Gemeinschaft Heimat wird“. Durchdacht, praktisch und humorvoll gab der Nachfahre des berühmten Adolph Freiherr Knigge mit Witz und Charme Impulse für das bessere Miteinander.

Fester Bestandteil des Neujahrsempfangs ist die musikalische Begleitung durch das Blechbläserensemble der Kreismusikschule Cloppenburg unter der Leitung von Jan-Eric Bredehorst.

Winterwanderung des Heimatvereins Cloppenburg

Zu einer winterlichen Wanderung hatte der Heimatverein Cloppenburg seine Mitglieder und Freunde für Samstag, den 25.Januar eingeladen. 48 Teilnehmer trafen sich zum Start bei Dittrichs Restaurant „Haus Waldesruh“, von wo aus es unter der sachkundigen Führung von Rita und Jürgen Müller zum ersten Haltpunkt, der Jugendherberge, ging. Dort gaben sie, wie auch an allen weiteren Haltpunkten, interessante Informationen an die Wanderer.

Die im Jahr 1994 erbaute Jugendherberge war seinerzeit die modernste ihrer Art in Niedersachsen und erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit. Weiter ging es auf den Deichweg zu den dort aufgestellten Windspielen, welche die Partner des Zweckverbandes Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre verkörpern. Das Design dieser Windspiele wurde von Schülern der Cloppenburger Berufsbildenden Schule (BBS) entworfen und von dem bekannten Kunstschmied Alfred Bullermann in die Tat umgesetzt.

Der weitere Wanderweg führte die Gruppe bei trockenem Wetter, aber kühlem Wind, am Ufer der Talsperre entlang, wo man sich bei der „Kuhzunge“ eine kleine Stärkung aus dem mitgeführten Bollerwagen gönnte. So ein wenig ausgeruht ging es zur letzten Station, dem „Friedensritter“ Kunstwerk von Professor Antoni Hajdecki, errichtet auf einem ehemaligen Flak-Betonfundament beim Hotel Einhaus. Rita Müller konnte interessante Informationen zum Kunstwerk und dem Künstler geben und welche Aussagekraft das Werk beinhaltet.

Nun wurde es Zeit, den „Heimathafen“ bei Leni und Alfred Dittrich anzusteuern, um bei hervorragenden Koteletts, Brotkartoffeln und Salaten, einem nostalgischen Nachtisch von warmen Vanillepudding und Kakaopudding und den obligatorischen Getränken, die Wanderung gebührend abzuschließen.

Fazit: ein überaus gelungener Tag im Kreis von freundlichen Heimatfreunden.

Die Thülsfelder Talsperre und die Jugendherberge waren das Ziel der Winterwanderung. Foto: Heimatverein Clp